Diabetes Typ II reversieren

Persönlich halte ich diese Sendung für teils sehr stark „ideologisch betrügerisch“. Die Kohlehydrate werden aus meiner Sicht zu krass unter Generalverdacht gestellt – es wird viel zu wenig differenziert. Was vor allem dem Zeitgeist, ergo der irren Low Carb-Ideologie geschuldet und offensichtlich ein Grunddogma bei den Öffentlich-Rechtlichen ist.

Was dennoch positiv auffällt: aufgezeigt wird, dass sehr wohl durch eigene Verhaltensänderung durchaus viel und teils fundamental die Gesundheit verbessert wird, gewisse Krankheitsbilder abgeschwächt oder gar reversiert werden. Auch wenn aus meiner Sicht fälschlicherweise keine explizit vegane Ernährung promotet wird: der Fokus liegt einfach auf möglichst unverarbeitet und pflanzliche Zutaten.

Sparen beim Schlafen?…

…würde ich nicht machen. Leistung gibt’s nur mit genügend Chill Out. Ist einfach so. Jahrelang wurde mir eingeredet, dass ich mich schämen müsste, länger zu schlafen. Über die Jahre wurde klar: lächerlich. Wer Frühaufsteher ist: bitte sehr. Jeder Mensch tickt anders. Soll jeder so handhaben, wie er / sie mag. Bei mir geht’s erst zwischen 10 und 12 Uhr los. Funktioniert auch. Sehr gut sogar. Alles nach hinten geshiftet. In die Koje geht es zwischen 2 und 3. Daily Business.

8h Schlaf Minimum. Finde ich. Als Veganer gehen auch mal (kurze) phasenweise 4-6h ganz gut – ohne nennenswerte Leistungseinbußen.

Schwalbe Airless System & XFreeTire

Fahre ich seit September 2018. Der Knaller. Platten? Kenne ich nicht mehr. 70km unterwegs in der Pampa bei praller Hitze oder im Winter bei Schnee oder im Regen und ohne Werkzeug und Backup-Reifen/-Schlauch unterwegs und auf einmal macht es Peng? Nicht mehr. Ruhiges Fahren ohne Stress im Hinterkopf. Absolut genial. Schwöre drauf. Vorher fuhr ich u.a. Schwalbe Marathon Plus, die sog. „Unplattbaren“ – für mich keine Lösung.

Waren 220€ all-in (Reifen + Montage) bei Rad Mitte in Magdeburg.

Großartig, super, genial. Schlauch aufpumpen war nie meins. Du willst Radfahren, nicht ständig jede Woche dir Gedanken machen, dass was gemacht werden muss am Rad. Sorgenfrei Radfahren. Wartungsarm. So soll es sein. Herrlich!

Nachteil: derzeit – hoffe, dass sich das noch ändert – gibt es diese luftlosen Reifen von Schwalbe leider nur als 28″-Variante. Alternativ für mein Lastenrad fand ich einen anderen Anbieter: XFreeTire:

Gut, dogmatische Oldschool-Fahrradpuristen bleiben wahrscheinlich bei nervigen Luftschläuchen. Für mich jedoch gibt’s kein Zurück in die grauslige Vergangenheit mit Platten und Pumpen. Habe einmal ein Fahrradschlauch (oder war es ein Reifen?!) in der Straßenbahn knallen hören. Dachte, es war ein Terroranschlag. Was war das laut. Dachte, mir platzen die Ohren weg. Gottes Willen…

Feeling Schwalbe Airless System: wie 3,5bar

Feeling XFreeTire: wie 5-6bar bzw. 7-8bar

Nie wieder ’n Platten.

Mein Rad hat bereits Carbon Drive / Zahnriemen. Kann es nur empfehlen. Du denkst, das Fahrrad fährt von alleine. Das allein ist schon der Knaller: nie wieder eine gerissene oder abgenuddelte Kette. Kein Kettenrasseln. Keine ölverschmierte und eingerissene Hose mehr. Keine ölverschmierten Hände. Keine lebensgefährliche Verharkungen in der Kette inkl. Überschläge. Kein Lärm – komplette Ruhe in beim Radfahren in der Natur. Nie wieder ewiges Aufsuchen von Radläden. Langfristig Asche und Nerven sparen. Zumindest für die nächsten 10.000-20.000km. Das ist doch was.

Besonders geil aber sind die Vollgummi-ähnlichen Reifen von Schwalbe: Airless System. Echt, du merkst da nur homöopathisch einen Unterschied: nämlich gar nicht. Auch wenn viele Puristen wieder zwecks Rollwiderstand und fixen Reifendruck unken: es gibt nichts Besseres als einen freien Kopf beim Radfahren in der Pampa. Du willst nach 70km im Dschungel einfach keinen Platten haben. Schon gar nicht, wenn es regnet oder schweinekalt ist. Und sparst dir dann auch noch das Gewicht der Tools, Ersatzreifen- und Schlauch etc. Du willst Radfahren, nicht Werkstatt spielen.

2019. Längst überfällig. Schwalbe Airless System / Tannus / XFreeT. Klasse… Luftreifen und Fahrradketten sind einfach uralter Schrott. Warum auch soll man neue Technik nicht nutzen? Nicht alles Neue ist schlecht.

  • Wie beim Musikmachen: du willst Musik machen anstatt dich ausschließlich um die Technik der Technik wegen zu kümmern. 24h Manuals lesen? Na schönen Dank auch!
  • Du willst die digitale Patchbay mit analogem Signalflow, Presets switchen und Total Recall. Nicht ewig stöpseln, affiges Hipster-Vintage-Usage fahren aus angeblichen Coolnes-Gründen und als „20er-Jahre-Telefonmädel“ ständig den Workflow interruptet bekommen. Du willst einfach nur aufnehmen.
  • Oder Android / Linux: das funktioniert einfach nicht korrekt, ist mies designt. Begeistert nutzen das nur Freaks, die nicht zu Potte kommen können oder wollen, die gerne *am* Betriebssystem basteln, scheußliches Design und miese GUI lieben. Menschen, die Kompliziertheit als Elixier benötigen. Augenkrebs inklusive. Du kannst sagen, was du willst: iOS-Geräte funktionieren einfach. Zügig sowieso. Abgespeckt, behindertengerecht hin oder her. Eben aufs Wesentliche reduziert.
  • Oder Reiskochen ohne (digitalen) Reiskocher: kann man machen, wenn man seine Zeit verplempern will. Wird dann pappig, brennt an.
    * Oder das Cello aus Holz spielen und ständig zum Geigenbauer rennen oder Angst um sein Instrument haben, weil es umfallen könnte oder sich der Lack löst. Carbon-Instrumente sind einfach super. Auch wenn Traditionalisten ein paar hundert Jahre stecken geblieben sind und im Orchester en vogue bleiben wollen
  • Oder mit 35 noch in politischen Kaspervereinen / Parteien seine wertvolle Lebenszeit komplett unnütz und ohne Erfolge zerkloppen, sich Krebs / Stress in rauen Mengen schenken, damit der Große Vorsitzende sich ein schönes Leben aus deinen Mitgliedsbeiträgen machen kann.
  • Musik via Schallplatten hören für Entschleunigung – hier macht Vintage Spaß. Nachvollziehbar. Spotify ist ganz große Grütze. Vor allem für den Musiker. Der geht leer aus.

    Kann man alles machen. Muss man aber nicht.