Stottern

Gefühlte 99% seit der Kindheit irgendwie in den Griff bekommen. Keine Ahnung wie. Hat die letzten 20 Jahre auch nicht wirklich irgendjemanden interessiert. War quasi verschwunden. Dafür nuschel ich ein wenig. Vielleicht als Ausgleich. Auch weiß ich gar nicht mehr, wann zuletzt besonders extrem gestottert wurde. Vor 20 Jahren? Verbleibendes -1% Stottern tritt äußert selten auf. Nämlich dann, wenn man sich unangenehm und unsouverän fühlt. Sozusagen ein verspätetes Frühwarnsystem welches signalisiert: wir gehen jetzt lieber mal. Unangenehme Person vor dir, autoritäre Ärsche, Passierschein A38 verweigernde Behördennutten, unnützer Gedanke sich vor Schnöseln rechtfertigen zu müssen – und unnötige Debatten mit üblen Zeitgenossen: wenn sich pseudodemokratische NATO-Bastarde und „links“liberales Ekelpack besonders wichtig machen wollen usw.
(Pro-Tipp: sofort Reißaus nehmen. Weil Zeitverschwendung. Diese Leute nehmen sich nicht viel zu AfD und PEGIDA – nur ihr Grunddogma ist etwas anders. Asozial sind beide Fraktionen. Man sollte keinerlei Respekt vor diesen Schmocks haben. Sie haben auch keinen vor dir.)

De facto stotterfrei. Woran es genau liegt, weiß ich nicht. BroScience-mäßig vermute ich, dass es am Zugewinn genereller Souveränität, besserem Rhythmusgefühl und der Abkehr von Tierproduktabfällen liegt. Mit Sicherheit an einer gewissen FUCK OFF-Grundhaltung, ergo gesundem Antiautoritarismus.

Somewhere in Germany

Somewhere in Germany – script:

stöhn Du weißt, dass meine Tanne gerade abbrennt, ne?“

—- „Ja, äh…, murmel.“

„Mein Haus. Mein Haus. Das macht der Schmidt mal eben so. Ganz klasse! Ja, super. Super! Bist du bescheuert oder was?! Bist du bekloppt oder was?! Hast du Gase eingeatmet? Sag mal bist du nur noch krank?“

—- „Ja.“

„Ja? Was sollen wir jetzt machen? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Du gehörst doch eingesperrt! Sag mal, bist du bekloppt? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Weißt, was du gerade gemacht hast? Gib…, das ist doch nicht dein Ernst, ne?“

—- „Ja, ist alles gut…“

„Wo ist denn alles gut? Das sind die Bäume von meinen Schwiegereltern!“

—- „Ja, Mann…“

„Geh…, geh da jetzt hin, Mann!“

—- „Warte mal…“

„Geh da jetzt hin!“

—- „Alles klar.“

„Sieh zu! Nimm dein Scheißding da jetzt! stöhn

—- „Warte doch mal…“

„Wo soll ich denn… Nimm dein komisches Ding da! Mach da jetzt das Ding an!“

—- „murmel

„Sieh zu, Daniel. Sag mal, bist du nur noch bescheuert oder was? Du gehörst in‘ Knast! Das glaub ich nicht. Das ist krank… Das ist krank, was du machst. Huhuha… Der ist so krank… Der ist so krank… Du bist so krank, bist du… Nimm den Feuerlöscher, Mann! Du Vollpfosten!“

—- „Hab ich nicht.“

„Meine Hecke… Meine Hecke! Der gehört in‘ Knast… Der hört nie auf… „

—- „Schatz!“

„Was – ‚Schatz‘? Ey samma…“

—- „Fass an, hilf mit!“

„Hilf mit? Nö, mach ich nicht. Du gehörst – hier – eingesperrt. Das… Der, haha, brennt mir mein Haus ab…

—- „murmel

Der ist bekloppt ist der. Der hat nicht mehr die Tassen im Schrank!“

—- „murmel

„Du bist so alleine, ey! Ich hab keine, ich hab kein Verständnis mehr für dich! Komm. Rein.“

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