Schwalbe Airless System & XFreeTire

Fahre ich seit September 2018. Der Knaller. Platten? Kenne ich nicht mehr. 70km unterwegs in der Pampa bei praller Hitze oder im Winter bei Schnee oder im Regen und ohne Werkzeug und Backup-Reifen/-Schlauch unterwegs und auf einmal macht es Peng? Nicht mehr. Ruhiges Fahren ohne Stress im Hinterkopf. Absolut genial. Schwöre drauf. Vorher fuhr ich u.a. Schwalbe Marathon Plus, die sog. „Unplattbaren“ – für mich keine Lösung.

Waren 220€ all-in (Reifen + Montage) bei Rad Mitte in Magdeburg.

Großartig, super, genial. Schlauch aufpumpen war nie meins. Du willst Radfahren, nicht ständig jede Woche dir Gedanken machen, dass was gemacht werden muss am Rad. Sorgenfrei Radfahren. Wartungsarm. So soll es sein. Herrlich!

Nachteil: derzeit – hoffe, dass sich das noch ändert – gibt es diese luftlosen Reifen von Schwalbe leider nur als 28″-Variante. Alternativ für mein Lastenrad fand ich einen anderen Anbieter: XFreeTire:

Gut, dogmatische Oldschool-Fahrradpuristen bleiben wahrscheinlich bei nervigen Luftschläuchen. Für mich jedoch gibt’s kein Zurück in die grauslige Vergangenheit mit Platten und Pumpen. Habe einmal ein Fahrradschlauch (oder war es ein Reifen?!) in der Straßenbahn knallen hören. Dachte, es war ein Terroranschlag. Was war das laut. Dachte, mir platzen die Ohren weg. Gottes Willen…

Feeling Schwalbe Airless System: wie 3,5bar

Feeling XFreeTire: wie 5-6bar bzw. 7-8bar

Making a Cello From Carbon (by hand)

Mein mezzoforte ist (für mich) ungeschlagen – auch weil es massiv eingespielt, hart aufgerüstet und so eingestellt ist, wie es niemand sonst spielen würde. Manchmal muss man eisern sein und seinen Sound durchziehen gegen alle Widerstände. Es ist immer wieder interessant, dass Stradivari und der ganze alte Krempel experimentelle und zeitgemäße Updates bekommt. Weg mit den Dogmen. Stehenbleiben ist sinnlos. 17hundertnochwas – das war mal. Sicher hat sich der alte Kram bewährt, hat aber auch seine Mankos. Draußen und im roughen Einsatz macht Holz kein Spaß. Draufrumhämmern wie ein Bekloppter – mit Holz kannste das abessen. Holz: jeder wie er mag – für mich absolut uninteressant. Was man an Carboncelli verschiedener Hersteller so anhören und spielen kann ist upper class, kein crap. Habe mittlerweile so viel ausprobiert. Die sind allesamt kein Kinderspielzeug. Die Celli sind alle komplett verschieden und weisen differente Charakter auf – wie bei Holz. Du bekommst den ganz alten Sound oder eben was Modernes. Wer was Robustes braucht, der greift zu Carbon, da kannst du noch so attern. Die Preise als auch die Qualität werden bei Carboncelli steigen. Und Vintagefaktor fand ich schon immer kitschig. Und relativ krass realistische Holzoptik geht optional immer noch on top. Wenn man sich überlegt, was die letzten fünf Jahre alles an Entwicklungen passiert ist und man nochmal fünf Jahre in die Zukunft schaut – einfach nur irre.

Bruno Cocset – Bach

Die Videos auf diesem Kanal sind alle kostenlos, irre! Durchweg Spitzen-Aufnahmen.

Das Hämmern auf dem Griffbrett fetzt. Meine KS Digital C-55 bringen alles, weil Studio, recht gerade rüber. Brauche keine Verschönerung, wenn ich Musik höre. Mich würde diese Aufnahme trotzdem auf den Nubert nuBox 383 (Hifi-Lautsprecher) interessieren. Die haben Klopf- und Klackgeräusche immer auf die Spitze getrieben. Übrigens sehr gute Lautsprecher. Für den Preis sehr, sehr gut. Ein Kontakt hat diese Speaker. Gute Dinger.